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Montag, 29. Juni 2009

Shisha - Kohle

Es gibt spezielle Shishakohlen, Naturkohlen und Selbstzündende. Selbstzündende Kohle ist mit einer kleinen Menge Schwarzpulver angereichert und ist so mit einem normalen Feuerzeug an zu zünden. Naturkohle dagegen enthält keine Chemie muss aber mit Bunsenbrenner etc… angezündet werden was auch mehr Zeit in Anspruch nimmt. Naturkohle besteht meist aus zusammengepresster Kokosnussschale, Apfelbaumholz oder Olivenbaumholz.
Normale Grillholzkohle jedoch sollte man nicht benutzen da diese hochgiftige Stoffe enthält.

Shisha - Tabak

Wasserpfeifentabak ist eine spezielle Mischung aus Molassesirup und Tabakblättern. Durch die Zugabe von natürlichen Aromen entsteht ein besonderer Geschmack und ein spezielles Aroma.
Mit der Zeit wurde die Herstellung professionalisiert und mit unterschiedlichsten Aromen experimentiert. Es konnte sogar erreicht werden, den Teergehalt komplett zu eliminieren und den Nikotingehalt auf ein Minimum zu reduzieren. So entstand eine neue Sorte nach der anderen. Zum Erfolg trug natürlich auch die arabische Lust zum Relaxen in trauter Runde unter Freunden bei.
Heute gibt es Shisha Tabak in allen vorstellbaren Geschmacksorten. Am meist verbreiteten sind Fruchtsorten wie Apfel, Erdbeere und Kirsch.
Shisha Tabak enthält normalerweise 25-30 % Feuchtigkeit. Diese Feuchtigkeit braucht der Tabak da er im Gegensatz zu Zigaretten und Pfeifentabak nicht direkt verbrannt wird sondern bei 70°-120° verschwellt wird.
In Deutschland jedoch ist dieser Feuchte Tabak verboten da er unter das Pfeifentabakgesetz fällt. Pfeifentabak wurde früher oft angefeuchtet um weniger Tabak für mehr Geld zu verkaufen. Daher wurde die Feuchtigkeitsgrenze festgelegt. Für den Shishatabak ist das jedoch fatal daher wird der feuchte Tabak auch noch sehr oft illegal verkauft. Oder der trockene Shisha Tabak mit nur 5% wird noch nachträglich mit Glycerin befeuchtet was jedoch den Geschmack vermindert.
Die Tabakhersteller hoffen auf ein eigenes Gesetz für Shishatabak das die Feuchtigkeit nicht mehr eingrenzt.

Shisha - Gesundheit

Zur Schädlichkeit der Shisha gibt es leider noch keine öffentliche Tests und Zahlen. Es ist also schwer zu sagen welcher Studie man glauben schenken kann und welcher nicht. Und das es noch keine standardisierten Testverfahren gibt sind die Unterschiede der Tests und Studien sehr Unterschiedlich.
Laut einer Studie des BfR (Bundesinstitut für Risiken) ist das Shisharauchen mindestens genauso gefährlich wie das Rauchen von Filterlosen Zigaretten. Daher soll Shisharauchen auch die gleichen Nebenwirkungen haben wie bei Zigaretten bekannt und zusätzliche Infektionskrankheiten wie zum Beispiel Herpes.
Der Shisha Shop und blubberhaus.de kamen bei einem Test mit Zusammenarbeit mit dem Kantonalen Labor Lausanne zu anderen Ergebnissen:
„Der Rauch einer Shisha mit einem grossen Tabakkopf entspricht der Nikotinmenge von 2 mittelstarken Zigaretten (z.B. Marlboro), d.h. ca. 2 mg. Er besteht zu ca. 95% aus Wasserdampf. Der viele Rauch kann also nicht mit dem Rauch von Zigaretten, Tabakpfeifen oder Zigarren verglichen werden. Es müsste eigentlich mehr von "dämpfen", als von rauchen gesprochen werden. Der Dampf entsteht durch die Feuchtigkeit im Tabak. Je trockener er ist, desto weniger Rauch produziert die Shisha. Durch den hohen Wassergehalt bindet der Rauch allerlei "Fremdmoleküle" an sich. Der Teergehalt kann darum mit den konventionellen Methoden nicht gemessen werden. Aufgrund der optischen Erscheinung der Filter nach dem Rauchen lässt sich jedoch sagen, dass die Shisha wesentlich weniger Teer produziert und bis in den Mund durchlässt als Zigaretten.

Shisha - Geschichte

Das Prinzip der Shisha soll aus Indien stammen. Dort soll sie aus einem in eine Kokosnuss gesteckten Bambusstock bestanden haben.
Ab dem 16. Jahrhundert gelangte die Shisha zu den Osmanen. Um die Shisha entwickelte sich eine Gemeinschaftskultur, die bis heute Bestand hat.
Die Popularität der Shisha verbreitete sich ebenfalls im Iran und übertrug sich von dort in weite Teile der arabischen Welt. Die Shisha wurde in vielen arabischen Ländern ein fester Bestandteil der Kultur; das gemeinsame Rauchen wurde und wird bis heute als Symbol der Gastfreundlichkeit angesehen.
In der Türkei wurde die Shisha in ihrer heutigen Erscheinungsform verbreitet. Von dort aus wurde sie in die westliche Welt exportiert, wo sie im 20. Jahrhundert als alternative Form des Tabakrauchens akzeptiert wurde.

Shisha - Aufbau & Funktion


Um die Shisha zum rauchen zu bringen muss Tabak in den Kopf gegeben werden.
Der Tabak wird dann mit einem Kohlestück das auf dem Kopf liegt erhitzt.

Wird nun am Schlauch gezogen, der oben im Glas endet wird zuerst die Luft im Glas eingezogen. Jetzt fehlt Luft im Glas. Durch die Dichtigkeit kann Luft nur durch die Rauchsäule nachkommen. Da sich diese Unterwasser befindet blubbert die Shisha beim ziehen.
Und durch die Rauchsäule kommt dann der Rauch der im Kopf entsteht. Dieser Rauch ersetzt dann die Luft im Glas. Beim nächsten Zug am Schlauch wird dann der Rauch inhaliert.
Der Windschutz dient hauptsächlich dem Außeneinsatz der Shisha oder um die Kohle besser zum glühen zu bringen.
Nicht jede Shisha hat ein Ventil da dieses nicht unbedingt nötig ist.
Es gibt auch Shishas mit mehreren Schläuchen für das Rauchen mit vielen Leuten zur gleichen Zeit.